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Gerichtsurteile

Aktuelles aus den Gerichten

BVerwG: Entfernung eines Polizisten aus dem Beamtenverhältnis wegen mangelnder Verfassungstreue

Ein Beamter, der Tätowierungen mit verfassungswidrigem Inhalt trägt und den sog. Hitlergruß zeigt, kann nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17.11.2017 aus dem Beamtenverhältnis entfernt werden (BVerwG, Urteil vom 17. November 2017 - BVerwG 2 C 25.17 -, Bundesverwaltungsgericht-Pressemitteilung Nr. 79/2017 vom 17.11.2017).

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BAG vor Änderung der Rechtsprechung zum Verhalten bei unbilligen Weisungen

Der Fünfte Senat des Bundesarbeitsgerichts ist von seiner bisherigen Auffassung, dass sich ein Arbeitnehmer grundsätzlich nicht über eine unbillige Ausübung des Weisungsrechts hinwegsetzen dürfe, nach seinem Antwortbeschluss vom 14.09.2017 auf eine Anfrage des Zehnten Senats des Bundesarbeitsgerichts (5 AS 7/17) abgerückt (vgl. FD-ArbR 2017, 394738, beck-online).

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BVerwG legt Berliner Besoldung wegen fehlender Amtsangemessenheit dem BVerfG vor!

Das Bundesverwaltungsgericht hat mit mehreren Beschlüssen vom 22.09.2017 entschieden, dass die Besoldung der Beamten des Landes Berlin in den Besoldungsgruppen A 9 bis A 12 in den Jahren 2008 bis 2015 in verfassungswidriger Weise zu niedrig bemessen war, während dies für die Richterbesoldung in den Besoldungsgruppen R 1 bis R 3 jedenfalls für die Jahre 2009 bis 2015 gelte.

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VG Düsseldorf: Mindestkörpergrößen für Polizeibewerber in Nordrhein-Westfalen rechtswidrig!

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat mit Urteil vom 08.08.2017 entschieden, dass die durch Erlass des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen für die Einstellung in den Polizeidienst des Landes festgelegten Mindestgrößen von 163 cm für Frauen und 168 cm für Männer unwirksam sind (VG Düsseldorf, Urteil vom 8.8.2017, Az.: 2 K 7427/17, FD-ArbR 2017, 393750, beck-online).

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© Rechtsanwälte Wiese und Kollegen in Erfurt / Thüringen